24. September 2007

Ein hochklassiger Legionär: Hamit Altintop

Als der türkische Nationalspieler zu Beginn der Saison 2007/08 von Schalke 04 zum deutschen Traditionsverein Bayern München wechselte, wurde lauthals prophezeit, dass er ein sehr guter Ersatz für den Italiener Luca Toni und den Star-Stürmer Miroslav Klose sei. Immerhin ragte Toni bei der WM06 stark hervor. Auch in der Serie A legte er eine Klasse Leistung mit dem AC Florenz an den Tag, wo er in 67 Spielen 47 Tore schoss. Über „Miro“ braucht man erst gar nicht reden. Mit 5 Toren in 5 Ligaspielen der Saison 2007/08 ist er zurzeit der gefährlichste Torschütze der ersten Bundesliga.

Doch Altintop hat jeden mit seiner bewundernswerten Leistung positiv überrascht. Obwohl er im rechten Mittelfeld platziert ist und meist nur in den Endphasen eingewechselt wird, hat der gebürtige Gelsenkirchener 3 Tore in 6 Ligaspielen erzielt. Mal von den ganzen Vorlagen abgesehen. Zuletzt traf er am 6. Spieltag gegen Karlsruher SC das 3:0 für die Münchener – ein Tor für alle Lehrbücher. Es scheint so, als habe auch Hitzfeld nun endlich erkannt, dass Hamit in die Stammelf gehört, da er im letzten Spiel 90 Minuten auf dem Platz war. Mit Toni, Klose und Altintop ist Bayern das torgefährlichste Team der Bundesliga – wenn nicht sogar das beste offensiv-Trio, das Deutschland je gesehen hat, auch wenn Hamit im Mittelfeld spielt. Zwölf von 16 Toren haben diese 3 Superstars geschossen – ist das nicht offensichtlich genug?

Altintop ist ein Spieler, auf den auch die Türken stolz sein können. Neben seiner brillanten Leistung als Türke im Ausland, weshalb ich ihn als „Legionär“ bezeichnete, hat es die Türkei unter anderem ihm zu verdanken, dass sie bei den EM-Qualifikationen auf Rang 2 der Gruppe C sind. Seine ausgezeichneten Freistoßtore gegen Norwegen, durch die die Türkei noch den Ausgleich schaffte, werden noch lange Zeit unvergesslich bleiben.

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4 Kommentare

1. E. S. schrieb am 26. September 2007 um 00:03

Hamit Altintop hat sich für die Bayern in der Tat als ein Glücksgriff erwiesen. Er kam ablösefrei und bietet den Superstars Paroli. In der aktuellen Verfassung gehört er ohne Zweifel in die Stammelf.

2. kare schrieb am 19. May 2008 um 17:20

Es ist schade das er sich verletzt hat aber auch gut für den Bayern,weil wen er so spielen würde wie er vor 2 Monaten vor der Verletzung war, könnte er einer der besten Spieler der Europameisterschaft werden, und das hiesse auch dass er von Spitzenklubs in betracht gezogen wäre. Aber dieser Fussballspieler ist ein wahres talent. Hoffentlich unterschättzt Klinsmann ihn nicht und hitzfeld legt ein gutes Wort für ihn ein, weil der Hamit gehört eindeutig zu der Stammformation.

3. http://www.fussballboom.de schrieb am 29. April 2009 um 11:22

Jaa dem stimm ich definitv zu, einer der Spieler die sich stetig verbessern! Wahrscheinlich auch durch die EM, wo hat er vor den Bayern eigentlich gespielt ? Oder verwechsel ich ihn grad mit dem Bruder ?

4. Burak Altas schrieb am 29. April 2009 um 14:40

Ne du verwechselst ihn nicht, sein Bruder trägt den Namen “Halil” und spielt zur Zeit bei Schalke 04, wo übrigens Hamit auch vor den Bayern seine Leistungen zur Schau stellte.

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