Gökdeniz sorgt in Russland für Wirbel
Der türkische Nationalspieler Gökdeniz Karadeniz, der in der diesjährigen Saisonpause von Trabzonspor zu Rubin Kazan gewechselt ist, sorgt im kalten Norden für Wirbel. Am fünften Spieltag der russischen Liga musste seine Mannschaft, wo übrigens auch Hasan Kabze seine Karriere fortführt, ein Auswärtsspiel gegen Khimki bestreiten. Vor dem Spiel ließ sich die Bilanz Kazans sehen: Zwölf Punkte in vier Ligaspielen. So sollte die Erfolgssträhne der Mannschaft auch in dieser Woche freien Lauf finden.
Nachdem die erste Hälfte der Partie mit einem torlosen Unentschieden ein Ende fand, liefen Gökdeniz und seine Mannschaftskollegen mit mehr Selbstvertrauen in die letzten 45 Minuten. Ihr Kampf lohnte sich: In den 56. und 61. Minuten traf der Türke direkt zwei Mal und entschied das Spiel somit für seinen Club. Letztendlich wurde die Partie 0:4 für Rubin Kazan entschieden, woran Gökdeniz Karadeniz zweifellos einen sehr großen Anteil zu verzeichnen hat.
Es erfreut immer wieder, wenn die türkischen Legionäre Erfolge aufweisen können. So gesehen ist es nur zu begrüßen, wenn sie sich für einen Club aus dem Ausland entscheiden. Zwar ist russischer Fußball nicht unbedingt fortgeschrittener als der türkische, jedoch kommt man so vielleicht an mehr Popularität und öffnet sich die Tore für eine der Topligen aus Europa. Auch dort sind die Türken bekanntlich nicht gerade mager besetzt: Nihat Kahveci in Spanien, Tuncay Sanli in England und die Altintop-Brüder in Deutschland sind lediglich wenige dieser Erfolgsgeschichten. Möge sich ihre Anzahl in den kommenden Jahren vervielfachen.

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