24. April 2008

Sükür möchte Ausschreitungen vorbeugen

Der erfolgreichste und zugleich umstrittenste Profi der Türkei, „König“ Hakan Sükür, sorgte mit seinen von vorn bis hinten berechtigten Aussagen wieder einmal für Aufregung in den türkischen Medien, die es als Skandal betrachten, wenn sie bei Interviews eines Fußballers auch nur einen Hauch des Islam spüren. Mit dem Anlass der Geburtswoche des Propheten Muhammed (s.a.v.) befindet sich die islamische Welt momentan in einer äußerst wichtigen Phase. Aufgrund des Aufeinandertreffens des Topspiels am Sonntag Galatasaray SK – Fenerbahce SK und dieser heiligen Tage forderte Hakan Sükür bei, seinen Aussagen in der türkischen Tageszeitung „Zaman“, dass sich die Fans allein wegen der Geburtswoche des Propheten respektvoller in den Stadien verhalten sollten.

Wir befinden uns momentan in einer solch bedeutsamen Phase, dass wir diese auch schätzen sollten. Es ist zurzeit die Geburtswoche des Propheten und wir sollten diesem gerecht werden. Wir sollten unserem Propheten gerecht werden. Auch unsere Kinder, unsere Jugendlichen sollten wir mit der Milde und Toleranz des Propheten erziehen und unser Leben gemäß dem Propheten formen. Am Wochenende werden wir eine wichtige Partie gegen Fenerbahce SK bestreiten. Ich wünsche mir, dass sich in dieser Begegnung jeder gemäß der Atmosphäre dieser Woche verhält. Wir sollten ein freundschaftliches und faires Spiel austragen. Alle sollten anständig ihr bestes geben. Möge der gewinnen, dem Allah es gewährt.

Zweck dieser Aussagen war es an erster Stelle, den sonst bei solchen Partien üblichen Ausschreitungen vorzubeugen und endlich mal ein Aufeinandertreffen dieser beiden Clubs zu erleben, die ohne Hass und Gewalt ausgeführt werden soll. Diese Absicht hat Hakan Sükür eben mit religiösen Motiven belegt und unterstrichen. Warum diese Aufruhr?

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