Der Weltmeister kommt in Fahrt – Italien vs. Frankreich
Im ausverkauften Letzigrund in Zürich ging es heiß her, bei der Partie Italien vs. Frankreich. Vor diesem Spiel wurde viel spekuliert: Welche Aufstellung wählen beide Trainer? Mit welcher Taktik wird gespielt? Bei diesem „Finale“ gab es keinen klaren Favoriten, wobei beide Mannschaften in den ersten Partien enttäuschten. Beide Teams spielten mit ihren Top - Spielern. Die Partie begann wie erwartet. Keiner von beiden versteckte sich hinter ihrer hervorragenden Defensive. Bereits in der 4. Minute vergab Luca Toni eine Großchance nach einem exzellenten Pass von Andrea Pirlo. Dann, in der 10. Minute, ein Schockmoment für die Franzosen. Nach einem Zweikampf gegen Gianluca Zambrotta stürzte Franck Bilal Ribery unglücklich und musste sofort ausgewechselt werden. Verdacht auf Wadenbeinbruch, heißt es. Frankreich – Coach Reymond Domenech musste nun seine komplette Taktik ändern. Mit dem Verlust von Bilal Ribery fehlte ihm sein stärkster Flügelspieler. Er versuchte ihn mit dem jungen Nasri zu ersetzen. Die Partie lief spannend weiter.
In der 24. Minute verliert Abidal ein Duell gegen Luca Toni im Strafraum und weiß sich nur noch mit einer Notbremse zu helfen – Elfmeter für Italien und Rot für Abidal. Ein Rabenschwarzer Tag für Frankreich. Der Elfmeter wurde von Pirlo ausgeführt. Sicher verwandelte er den Ball im linken Winkel. 1:0 für die „Azzurro“. Wenige Sekunden nach dem Treffer wurde der kürzlich für Ribery eingewechselte Nasri wieder ausgewechselt. Kurzer Auftritt für den „Youngstar“. Der Grund für die Auswechslung war weniger eine enttäuschende Leistung, sondern Domenech musste erneut seine Taktik ändern. Ohne eine stabile Abwehr gegen Italien zu spielen wäre idiotisch. Für Nasri kommt der Verteidiger Boumsong.
Das Spiel plätscherte vor sich hin, doch hin und wieder zeigte Frankreich ein Lebenszeichen mit Distanzschüssen. In der 44. Minute gab es einen Freistoss für Italien in aussichtsreicher Position. Grosso war genau der richtige Mann dafür und schlenzte den Ball um die Abwehr. Doch dank einer Glanzparade von Coupet schoss der Ball gegen den Pfosten. Nach der Halbzeit verlief das Spiel ähnlich. Mehre Chancen auf beiden Seiten, doch bei Frankreich fehlte der konzentrierte Abschluss. In der 62. Minute gab es erneut einen Freistoss für die Italiener. Diesmal durfte De Rossi sein Glück versuchen. Aus 30 Metern schießt er den Ball flach aufs Tor. Henry fälscht in der Mauer unglücklich ab und der Ball landet im Tor. Im folgenden Spielverlauf schmeißt Frankreich alles nach vorne, findet jedoch keine Mittel gegen die starke italienische Abwehr. Das wars dann für Frankreich. Nach dem Ausscheiden bei der Euro 2008 wird über die Trainerposition bei Frankreich diskutiert. Sogar Zinedine Zidane soll in Frage kommen. Na da sind wir mal gespannt.
Autor: Florian Schmitz

Trackback
RSS Feed
Ein Kommentar
1.
essay services schrieb am 12. October 2011 um 10:04
It was amazing and tense game. Almost all people around the world looked this game.