Sivasspor lehnt Galatasarays Forderung ab
Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse in der anatolischen Stadt Sivas schlug Galatasaray-Vorstandsmitglied Haldun Üstünel vor, dass man beide bevorstehenden Partien (Liga und Pokal) in der westtürkischen Hafenstadt Izmir absolvieren könne. Schließlich sei dies für die Gesundheit der Spieler sowie für die Kassen der Vereine von Vorteil, so Üstünel. Eine durchaus verständliche Forderung, wenn man bedenkt, dass die schweren Verletzungen den Löwen ziemliche Kopfschmerzen vorbereiten. Siehe Aydin, Hasan Sas oder Tobias Linderoth, die alle schon seit Monaten fehlen.
Eine klare Absage erhielt Üstünel jedoch direkt am gleichen Tag. „Für uns sind nicht die Einkommen sondern unsere Fans wichtig. Ihr könnt eure Schneeschuhe schonmal bereitlegen doch momentan ist das Spielfeld ohnehin in einem guten Zustand“, so Fikret Ünsal, Pressesprecher Sivasspors. Auch dies eine äußerst nachvollziehbare Reaktion, da die Stadt Izmir der Ursprungsstadt Galatasarays – also Istanbul – wesentlich näher gelegen ist als Sivas und somit die Anhänger der Löwen leichter zum Spielgeschehen gelangen könnten. Mal ganz abgesehen davon, dass die Gelb-Roten ohnehin landesweit auf große Sympathie stoßen und sie eigentlich in keiner Stadt die Zureise ihrer Istanbuler Fans benötigen.
Der normale und alltägliche Ablauf aller Dinge ist der, der auf wenigsten Widerstand stoßen wird. Von Daher eine richtige Entscheidung.

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