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	<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:47:17 +0000</pubDate>
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		<title>Deutschland &#252;berzeugt mit viel Kampf – Portugal raus</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 16:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burak Altas</dc:creator>
		
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Nach einer gro&#223;en Leistungssteigerung gegen&#252;ber der Vorrunde hat sich die DFB-Elf den Einzug ins Halbfinale gesichert und trifft in der kommenden Woche auf den Sieger der heutigen Partie T&#252;rkei – Kroatien. Die von Hansi Flick betreute Auswahl um Kapit&#228;n Michael Ballack &#252;berzeugte mit einer gro&#223;artigen Offensivleistung wieder einmal alle Kritiker und zeigte der gewohnt stark [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Nach einer gro&#223;en Leistungssteigerung gegen&#252;ber der Vorrunde hat sich die DFB-Elf den Einzug ins Halbfinale gesichert und trifft in der kommenden Woche auf den Sieger der heutigen Partie T&#252;rkei – Kroatien. Die von Hansi Flick betreute Auswahl um Kapit&#228;n Michael Ballack &#252;berzeugte mit einer gro&#223;artigen Offensivleistung wieder einmal alle Kritiker und zeigte der gewohnt stark aufspielenden portugiesischen Mannschaft ihre Grenzen auf.</p>
<p class="MsoNormal">Begleitet vom Applaus der 40.000 Zuschauer, die &#252;berwiegend in wei&#223; gekleidet waren, schritten die 22 Spieler und Schiedsrichter Peter Fr&#246;jdfeldt aus Schweden auf das Spielfeld des St.Jakob-Park in Basel. Nach einem fulminanten Start beider Teams und je einer Chance auf beiden Seiten erzielte Bastian Schweinsteiger sein erstes Turniertor nach einem gut herausgespielten Angriff von Podolski &#252;ber die linke Seite (22.). Schon zu diesem Zeitpunkt bahnte sich eine &#220;berlegenheit der Deutschen an, da sie die Kontrolle &#252;ber das Spiel hatten und dem Gegner aus Portugal nur wenige Spielr&#228;ume f&#252;r Kombinationen lie&#223;en. Das neu formierte Mittelfeld mit Hitzlsperger und Rolfes im defensiven Mittelfeld &#252;berragte ebenfalls durch eine gute Zweikampfbilanz, was den angeschlagenen Torsten Frings vergessen lie&#223;. Vier Minuten nach dem ersten Treffer gelang es Miroslav Klose, seinen ebenfalls ersten Treffer bei dieser Europameisterschaft zu erzielen. Bastian Schweinsteiger, der nach einem schwachen Turnierstart und der roten Karte in die Kritik geraten war, leitete diesen Treffer durch einen guten Freisto&#223; ein und war somit auch am zweiten Tor direkt beteiligt. Im Laufe dieser ersten Halbzeit zogen sich die Deutschen zur&#252;ck in ihre H&#228;lfte und &#252;berlie&#223;en der Elf von Scolari mehr Spielanteile, was sich als Fehler erweisen sollte. Kurz vor der Pause bot sich Cristiano Ronaldo nach einem Fehler von Mertesacker die Gelegenheit zum Anschlusstreffer, welche Lehmann erst vereitelte, aber beim Nachschuss von Nuno Gomes keine Chance hatte. Mit dem Stand von 2:1 f&#252;r Deutschland ging es f&#252;r beide Mannschaften in die Pause.</p>
<p class="MsoNormal">Die zweite H&#228;lfte begann ebenfalls ansehnlich und temporeich, was vor allem den Portugiesen zu verdanken war. Diese hatten zu diesem Zeitpunkt l&#228;ngst das Zepter in die Hand genommen und zeigten zum ersten Mal in der Partie, was sie im Vorfeld zum Titelfavoriten gemacht hatte. Nach einigen guten Spielz&#252;gen Portugals &#252;ber Cristiano Ronaldo und Simao bot sich den wie gewohnt in rot-braun gekleideten eine gro&#223;e Chance, die Pepe jedoch mit einem Kopfball aus 4 Metern vergab. Umso schmerzlicher wurde diese Tatsache, als Michael Ballack in der 61. Spielminute erneut nach einem Freisto&#223; von Schweinsteiger zum 3:1 traf und so die F&#252;hrung ausbaute, was allerdings umstritten ist, da seinem Treffer ein klarer Schubser vorausgegangen war. Trotz aller Proteste lie&#223; der schwedische Unparteiische das Tor gelten und sorgte somit f&#252;r eine Vorentscheidung. Die verbliebenen 30 Minuten waren &#252;berwiegend vom Kampf und Willen der Teams gezeichnet, womit das portugiesische Team jedoch besser zurecht kam. Trotz einer klaren &#220;berlegenheit waren sie nicht in der Lage, erneut einen schnellen Anschlusstreffer zu erzielen und so dauerte es bis zur 87. Minute, als Nani drei deutsche Spieler an der Strafraumkante vernaschte, flankte und Helder Postiga per Kopf - f&#252;r Lehmann unhaltbar – den Ball versenkte. Trotz dieses erneuten Motivationsschubes und einem Powerplay in den verbliebenen Minuten hielt Lehmann seinen Kasten sauber und sicherte so Deutschland die erste Teilnahme am EM-Halbfinale seit 1996.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Autor: Habibi</strong></p>

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		<title>Der Weltmeister kommt in Fahrt – Italien vs. Frankreich</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 17:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burak Altas</dc:creator>
		
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Im ausverkauften Letzigrund in Z&#252;rich ging es hei&#223; her, bei der Partie Italien vs. Frankreich. Vor diesem Spiel wurde viel spekuliert: Welche Aufstellung w&#228;hlen beide Trainer? Mit welcher Taktik wird gespielt? Bei diesem „Finale“ gab es keinen klaren Favoriten, wobei beide Mannschaften in den ersten Partien entt&#228;uschten. Beide Teams spielten mit ihren Top - Spielern. [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Im ausverkauften Letzigrund in Z&#252;rich ging es hei&#223; her, bei der Partie Italien vs. Frankreich. Vor diesem Spiel wurde viel spekuliert: Welche Aufstellung w&#228;hlen beide Trainer? Mit welcher Taktik wird gespielt? Bei diesem „Finale“ gab es keinen klaren Favoriten, wobei beide Mannschaften in den ersten Partien entt&#228;uschten. Beide Teams spielten mit ihren Top - Spielern. Die Partie begann wie erwartet. Keiner von beiden versteckte sich hinter ihrer hervorragenden Defensive. Bereits in der 4. Minute vergab Luca Toni eine Gro&#223;chance nach einem exzellenten Pass von Andrea Pirlo. Dann, in der 10. Minute, ein Schockmoment f&#252;r die Franzosen. Nach einem Zweikampf gegen Gianluca Zambrotta st&#252;rzte Franck Bilal Ribery ungl&#252;cklich und musste sofort ausgewechselt werden. Verdacht auf Wadenbeinbruch, hei&#223;t es. Frankreich – Coach Reymond Domenech musste nun seine komplette Taktik &#228;ndern. Mit dem Verlust von Bilal Ribery fehlte ihm sein st&#228;rkster Fl&#252;gelspieler. Er versuchte ihn mit dem jungen Nasri zu ersetzen. Die Partie lief spannend weiter.</p>
<p class="MsoNormal">In der 24. Minute verliert Abidal ein Duell gegen Luca Toni im Strafraum und wei&#223; sich nur noch mit einer Notbremse zu helfen – Elfmeter f&#252;r Italien und Rot f&#252;r Abidal. Ein Rabenschwarzer Tag f&#252;r Frankreich. Der Elfmeter wurde von Pirlo ausgef&#252;hrt. Sicher verwandelte er den Ball im linken Winkel. 1:0 f&#252;r die „Azzurro“. Wenige Sekunden nach dem Treffer wurde der k&#252;rzlich f&#252;r Ribery eingewechselte Nasri wieder ausgewechselt. Kurzer Auftritt f&#252;r den „Youngstar“. Der Grund f&#252;r die Auswechslung war weniger eine entt&#228;uschende Leistung, sondern Domenech musste erneut seine Taktik &#228;ndern. Ohne eine stabile Abwehr gegen Italien zu spielen w&#228;re idiotisch. F&#252;r Nasri kommt der Verteidiger Boumsong.</p>
<p class="MsoNormal">Das Spiel pl&#228;tscherte vor sich hin, doch hin und wieder zeigte Frankreich ein Lebenszeichen mit Distanzsch&#252;ssen. In der 44. Minute gab es einen Freistoss f&#252;r Italien in aussichtsreicher Position. Grosso war genau der richtige Mann daf&#252;r und schlenzte den Ball um die Abwehr. Doch dank einer Glanzparade von Coupet schoss der Ball gegen den Pfosten. Nach der Halbzeit verlief das Spiel &#228;hnlich. Mehre Chancen auf beiden Seiten, doch bei Frankreich fehlte der konzentrierte Abschluss. In der 62. Minute gab es erneut einen Freistoss f&#252;r die Italiener. Diesmal durfte De Rossi sein Gl&#252;ck versuchen. Aus 30 Metern schie&#223;t er den Ball flach aufs Tor. Henry f&#228;lscht in der Mauer ungl&#252;cklich ab und der Ball landet im Tor. Im folgenden Spielverlauf schmei&#223;t Frankreich alles nach vorne, findet jedoch keine Mittel gegen die starke italienische Abwehr. Das wars dann f&#252;r Frankreich. Nach dem Ausscheiden bei der Euro 2008 wird &#252;ber die Trainerposition bei Frankreich diskutiert. Sogar Zinedine Zidane soll in Frage kommen. Na da sind wir mal gespannt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Autor: Florian Schmitz</strong></p>

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		<title>Ballack verhindert ein zweites Cordoba</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 17:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burak Altas</dc:creator>
		
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Die deutsche Mannschaft hat am gestrigem Abend die Nachbarn aus &#214;sterreich mit 1:0 geschlagen und somit das Vorrundenaus abgewendet. Das entscheidende Tor erzielte Michael Ballack kurz nach Wideranpfiff.

Dass die deutsche Mannschaft nerv&#246;s war und Angst vor einem neuen Cordoba hatte, merkte man ihr von der ersten Sekunde an. Bereits nach 4 Minuten h&#228;tte Mario Gomez [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><em></em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em><span>Die deutsche Mannschaft hat am gestrigem Abend die Nachbarn aus &#214;sterreich mit 1:0 geschlagen und somit das Vorrundenaus abgewendet. Das entscheidende Tor erzielte Michael Ballack kurz nach Wideranpfiff.</span></em></p>
<p class="MsoNormal"><em></em></p>
<p class="MsoNormal">Dass die deutsche Mannschaft nerv&#246;s war und Angst vor einem neuen Cordoba hatte, merkte man ihr von der ersten Sekunde an. Bereits nach 4 Minuten h&#228;tte Mario Gomez die F&#252;hrung erzielen m&#252;ssen, als er nach Zuspiel von Klose frei vor dem leeren Tor der &#214;sterreicher stand. Der Ball sprang Gomez ans Knie, flog dennoch Richtung Tor, Gomez stand wie angewurzelt da und anstatt nachzusetzen und den Ball per Kopf zu versenken, konnte er nur zuschauen, wie Pogatetz den Ball von der Linie kl&#228;rte.</p>
<p class="MsoNormal">Die Startelf war nur auf einer Position ver&#228;ndert, der verletzte und zuletzt schwache Marcell Jansen musste f&#252;r Arne Friedrich Platz machen, Lahm r&#252;ckte somit auf die linke Seite, auf der er ein Klasse spiel zeigte. Er marschierte das ganze Spiel &#252;ber die Linie auf und ab, setzte in der Offensive Akzente und verteidigte hinten stark gegen die schnellen Au&#223;enst&#252;rmer Harnik und Korkmaz, der immer wieder die Seite wechselte.</p>
<p class="MsoNormal">Deutschland dr&#252;ckte die ersten 10 Minuten auf die F&#252;hrung, welche allerdings nicht gelang - anschlie&#223;end konnte sich die DFB Elf nur m&#252;hselig durchsetzen und die &#214;sterreicher setzten sich einige Male um den deutschen Sechszehner fest, zu richtigen Chancen kamen sie jedoch kaum. Beste Gelegenheit war nach einem Pass von Ivanschitz, als alle aufr&#252;ckten bis auf Fritz und Hoffer, sodass der &#214;sterreicher nicht Abseits stand, jedoch frei vor Jens Lehmann, doch Hoffer versprang der Ball bei der Annahme und Lehmann konnte gerade noch kl&#228;ren.</p>
<p class="MsoNormal">Ende der ersten Halbzeit war dann ein Wortgefecht zwischen Bundestrainer Jogi L&#246;w, dem &#246;sterreichischem Trainer Josef Hickersberger sowie dem vierten Offiziellem zu beobachten. Ergebnis war, nachdem beide Trainer die Coaching Zone verlassen hatten, dass beide auf die Trib&#252;ne geschickt wurden. Dadurch wird Jogi L&#246;w auch im Spiel gegen Portugal einen Trib&#252;nenplatz einnehmen m&#252;ssen, wenn das sportliche Gericht am Mittwoch nicht noch zugunsten des Trainers entscheidet.</p>
<p class="MsoNormal">Zu Beginn der zweiten H&#228;lfte dr&#252;ckte Deutschland wieder auf die F&#252;hrung und erzielte sie. Einen Freisto&#223; aus ungef&#228;hr 20 Metern nagelte Ballack in den Winkel der Torwartecke, Macho, der vorher einen Schritt in die andere Richtung machte, war absolut chancenlos. Die Erleichterung nach der F&#252;hrung war gro&#223;, doch man merkte sie den Spielern nicht an. Sie konnten danach kaum noch Akzente setzen, wenn dann durch Konterangriffe, &#214;sterreich bestimmte das Spiel, ohne sich aber wirkliche Torchancen herauszuspielen.</p>
<p class="MsoNormal">Unter dem Strich geht der Sieg der deutschen Mannschaft in Ordnung, da man die besseren Chancen besa&#223;, auch wenn man das Spiel nicht dominierte. Die &#214;sterreicher konnten kaum Chancen herausarbeiten, jedoch verstanden sie es oftmals umso besser, die Gesundheit der deutschen Spieler in Gefahr zu bringen. Allein Renè Aufhauser, der zwei Mal einem Gegenspieler von hinten in die Beine sprang und einmal eine klare T&#228;tlichkeit gegen Podolski aus&#252;bte, als er ihm ins Gesicht schlug, h&#228;tte mit Rot oder zumindest Gelb Rot bestraft werden m&#252;ssen.</p>
<p class="MsoNormal">Am Ende steht das Erreichen des Viertelfinals gegen Portugal, was f&#252;r Deutschland eine sehr schwierige Aufgabe wird, doch die Mannschaft wird sich steigern - hoffentlich.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Autor: Andrè Renè Thomèe</strong></p>

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		<title>T&#252;rkischer Workshop: Wie dreht man ein Spiel?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 15:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burak Altas</dc:creator>
		
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Die T&#252;rken sind die einzigen im bisherigen Verlauf des Turniers, die nach einem R&#252;ckstand die Partie doch noch f&#252;r sich entscheiden konnten – und das bereits zwei Mal. Das erste Beispiel l&#228;sst sich im zweiten Spieltag der Gruppe A wieder finden. Schweiz-T&#252;rkei hei&#223;t es, der Verlierer fliegt. Zun&#228;chst f&#252;hren die Schweizer durch ein Tor des [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Die T&#252;rken sind die einzigen im bisherigen Verlauf des Turniers, die nach einem R&#252;ckstand die Partie doch noch f&#252;r sich entscheiden konnten – und das bereits zwei Mal. Das erste Beispiel l&#228;sst sich im zweiten Spieltag der Gruppe A wieder finden. <a href="http://www.fssbll.de/2008/06/12/tuerkische-revanche-ist-hart-schweiz-raus/" target="_blank">Schweiz-T&#252;rkei hei&#223;t es</a>, der Verlierer fliegt. Zun&#228;chst f&#252;hren die Schweizer durch ein Tor des geb&#252;rtigen T&#252;rken Hakan Yakin, ehe die t&#252;rkische Nationalmannschaft sich am Riemen rei&#223;t und Alles auf den Sieg setzt. Nach knapp einer Stunde f&#228;llt durch ein Kopfballtor Semih Sent&#252;rks der Ausgleich, eine Minute vor Abpfiff dann der Siegtreffer dank der individuellen Klasse Arda Turans. Viele sind der Meinung, dass es reines Gl&#252;ck war. Dass es nicht so ist, sollte <a href="http://www.fssbll.de/2008/06/16/15-minuten-genuegen-den-tuerken/" target="_blank">gegen Tschechien</a> bewiesen werden.</p>
<p class="MsoNormal">Wieder gelangen die T&#252;rken in R&#252;ckstand. Jan Koller, ein St&#252;rmer, der schon in die Jahre gekommen ist, trifft in der 34. Spielminute. Das &#252;bliche Spielchen beginnt: Die T&#252;rken warten erst einmal die Halbzeitpause ab, laufen dann nach der 15-Min&#252;tigen Erholung wieder auf und stellen sich auf den Turbomodus ein. Dieses Mal wird das Spielchen aber dank einer gegnerischen Trumpfkarte ein wenig erschwert: Plasil trifft zum 0:2 f&#252;r seine Nation. Umso besser f&#252;r den Beweis, dass die t&#252;rkische Leistung nichts mit Gl&#252;ck zu tun hat.</p>
<p class="MsoNormal">Die Jungs lassen sich nicht von ihrem Ziel abbringen, schie&#223;en innerhalb der letzten 15 Minuten der Partie noch ganze drei Tore und fahren den so wichtigen Sieg ein. T&#252;rkei im Viertelfinale, Tschechien raus. Terim erfolgreich, Br&#252;ckner arbeitslos. Die Frage lautet: Wie dreht man ein Spiel innerhalb von 15 Minuten?</p>
<p class="MsoNormal">Ich denke die spielerischen und fu&#223;ballerischen Voraussetzungen sind all meinen Lesern bekannt. Nat&#252;rlich brauchen die Spieler ein gewisses Talent, einen guten Spielf&#252;hrer, Haupt- und Nebenakteure in diesem Spielfilm, die alle etwas zum Ziel beitragen. Ein wichtiger Bestandteil ist es auch, wenn wir wieder die Parallele zur Filmindustrie ziehen, den Antagonisten auszuschalten. In diesem Falle war es Koller, der nach seinem Tor nur in den wenigsten Szenen Erfolg zu verk&#252;nden hatte. Auch dieser Schritt war also getan. Alles sch&#246;n und gut, doch noch lange nicht genug.</p>
<p class="MsoNormal">Neben den oben genannten Aspekten nimmt der Wille, der Kampfgeist, die v&#246;llige Identifizierung mit dem Heimatland – kurz gesagt das Emotionale – eine &#228;u&#223;erst wichtige Stellung ein. Was bringt denn schon ein Spieler, der nur f&#252;r das Geld und f&#252;r den Ruhm f&#252;r seine Nation spielt? Lediglich, um seinen Marktwert zu steigern. Hat man denn nicht schon genug Beispiele f&#252;r gro&#223;e Namen, die nach einem einzigen Turnier erloschen sind? Maniche aus Portugal, Kerzhakov aus Russland – nur zwei jener beschriebenen Spieler. Zu allererst muss die Einstellung der gesetzten Spieler stimmen, damit man solch ein Spiel noch an sich rei&#223;en kann. Die T&#252;rken waren entschlossen genug, die n&#228;chste Runde zu erreichen. Und sie haben es geschafft.</p>
<p class="MsoNormal">Es ist wichtig, dass man selbst nach einem R&#252;ckstand 90 Minuten lang nicht aufgibt und stets um Punkte bem&#252;ht ist. Vergleicht man die gestrige Partie beispielsweise mit dem Spiel Griechenland-Russland, ist der Unterschied deutlich zu erkennen. Die Griechen brauchten einen Treffer, um die Hoffnungen f&#252;r die Endrunde aufbewahren zu k&#246;nnen. Kein Druck auf die Russen, keine gescheiten Angriffe und letztendlich das fr&#252;he Aus des amtierenden Europameisters. So erging es den T&#252;rken nicht, da sie ihren Verstand und ihr K&#246;nnen mit ihren Emotionen zu vereinen wissen. Lobenswert, was die Jungs da geleistet haben.</p>

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		<title>15 Minuten gen&#252;gen den T&#252;rken</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 14:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burak Altas</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>

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Was ein Spiel. Die t&#252;rkische Elf hat die gesamte Nation, wie schon in der Partie zuvor gegen die Schweiz, 75 Minuten lang zittern lassen. Ein Bangen um die vermeintlich verpasste Endrunde. Schweigen an den Public Viewing-Orten im Lande, verlorener Glaube bei vielen Fans. Bei anderen vielleicht doch noch ein Funken der Hoffnung, der aber sp&#228;testens [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Was ein Spiel. Die t&#252;rkische Elf hat die gesamte Nation, <a href="http://www.fssbll.de/2008/06/12/tuerkische-revanche-ist-hart-schweiz-raus/" target="_blank">wie schon in der Partie zuvor gegen die Schweiz</a>, 75 Minuten lang zittern lassen. Ein Bangen um die vermeintlich verpasste Endrunde. Schweigen an den Public Viewing-Orten im Lande, verlorener Glaube bei vielen Fans. Bei anderen vielleicht doch noch ein Funken der Hoffnung, der aber sp&#228;testens nach dem 2:0 durch Plasil zu verschwinden drohte. Ein Beispiel f&#252;r eine gelungene Aufholjagd hatte man ja bereits von vor vier Tagen im Ged&#228;chtnis, doch da stand es „nur“ 0:1. Dieses Mal war die F&#252;hrung der Gegner um einen Treffer zu hoch ausgefallen.</p>
<p class="MsoNormal">Gro&#223;artig muss man das Spiel nicht analysieren. Der erste Durchgang hatte den Zuschauern nicht Vieles zu bieten. Eine an Chancen sehr magere Halbzeit, gepr&#228;gt durch Jan Kollers Kopfballtor aus sechs Metern. Sch&#246;nes Ding, vom greisen St&#252;rmer, aber auch eine seiner wenigen Aktionen. Mit Milan Baros h&#228;tte Karel Br&#252;ckner, der &#252;brigens nach dem gestrigen Spiel seinen Amt aufgegeben hat, vielleicht doch die bessere Wahl getroffen, da die Mannschaft somit nicht st&#228;ndig mit hohen B&#228;llen h&#228;tte agieren m&#252;ssen. Dass die t&#252;rkische Abwehr mit Servet Cetin bei Kopfballduellen nur sehr schwer zu schlagen ist, hat sich n&#228;mlich gestern unter Beweis gestellt.</p>
<p class="MsoNormal">Dass die ersten 45 Minuten recht &#246;de vergangen sind, lag auch an dem vielleicht zu sicherem Spiel der t&#252;rkischen Nationalmannschaft. Schaute man auf die Ballbesitzanteile der beiden Nationen, so bekam man zu sehen, dass die T&#252;rken deutlich mehr am Zug waren. Jedoch nicht, weil sie den Ball so hervorragend innehalten konnten, sondern vielmehr, weil sie sich st&#228;ndig in der Abwehr den Ball hin- und hergeschoben haben. Zum Gl&#252;ck &#228;nderte sich diese Einstellung in der zweiten H&#228;lfte. Das Spektakel fing an.</p>
<p class="MsoNormal">Fatih Terim wechselte mit dem Anpfiff den kleinen doch sehr flinken Rechtsverteidiger Sabri Sarioglu von Galatasaray Istanbul ein. Semih Sent&#252;rk, von dem man in der ersten Halbzeit nicht viel zu sehen bekam (er war aber &#252;brigens nicht der einzige, der abwesend erschien), musste das Spiel stattdessen von der Seitenlinie verfolgen. Auf dem ersten Blick schien diese Auswechslung auch f&#252;r mich sehr fehlerhaft zu sein, doch bei n&#228;herem Betrachten bemerkt man, dass es ein Meisterzug Terims war. Denn: Die Tschechen griffen fast ausschlie&#223;lich von ihrer rechten Seite an, sprich von Arda Turan und Hakan Baltas Einsatzgebiet. Der rechte Fl&#252;gel der T&#252;rken also war sehr unbelastet. Mit Hamit Altintop in der Defensive und Tuncay (gelegentlich auch Mehmet Topal) in der Offensive hatte man hier zwei Jungs, die der Mannschaft auf der Suche nach Toren sehr n&#252;tzlich sein k&#246;nnten. Also ging Semih raus, Tuncay rutschte in die offensive Mitte, Altintop wurde von der rechten Abwehrseite ins rechte Mittelfeld verlagert und Sabri dann auf die rechte Seite der Defensive hinzumontiert. Mit Sabri und Altintop hatte man nun auf der rechten Seite zwei Profis, die beide sowohl offensiv als auch defensiv von gro&#223;er Qualit&#228;t sind. Siehe da: Das 1:2 durch Youngstar Arda Turan fiel nach einer Flanke von Altintop. Die Taktik ging auf.</p>
<p class="MsoNormal">Mit diesem Ergebnis w&#228;ren die Tschechen die Gl&#252;cklichen, deshalb brauchten die T&#252;rken unbedingt noch wenigstens den Ausgleich, damit der Sieger dann durch das Elfmeterschie&#223;en bestimmt werden k&#246;nnte. Also volle Kraft voraus!</p>
<p class="MsoNormal">Kurz vor Schluss, in der 87. Minute, kam erneut eine Flanke von der rechten Seite der T&#252;rken, den Torh&#252;ter Petr Cech jedoch sicher in den H&#228;nden zu halten schien. Aber auch der beste Torwart der heutigen Zeit kann mal patzen – dass dieser Patzer in einer solch wichtigen Partie passiert, ist wohl schlicht und einfach Pech. Er hatte den Ball vor die F&#252;&#223;e Nihats fallen lassen, der ihn mit Leichtigkeit verwandelte: Ausgleich. Also doch Elfmeterschie&#223;en?</p>
<p class="MsoNormal">Die T&#252;rkei war erleichtert. Man machte sich schon Gedanken dar&#252;ber, wer denn nun die richtigen Elfmetersch&#252;tzen seien. Nihat, Tuncay, Arda und Altintop waren die ersten Namen, die einem so prompt in die Gedanken fielen. Dann dachte man &#252;ber Volkan nach – k&#246;nnte er trotz seiner nicht unbedingt &#252;berragenden Leistung in diesem Spiel zum Held des Tages werden, oder w&#228;re er nur eine leichte Beute f&#252;r die tschechischen Sch&#252;tzen?</p>
<p class="MsoNormal">W&#228;hrend die Zuschauer sich noch mit diesen Fragen besch&#228;ftigten, waren es nicht einmal zwei Minuten vergangen, schon musste Petr Cech erneut hinter sich greifen. Wieder war es Spanien-Legion&#228;r Nihat, der vor wenigen Momenten noch Cechs Fehler eiskalt ausgenutzt hatte. Nun war es ihm gelungen, sich hinter die Abwehr Br&#252;ckners zu schleichen. Er bekam den Pass, legte den Ball vor sich hin, warf einen Blick auf den herannahenden Cech und seinen Kasten und schoss die Kugel mit h&#246;chster Pr&#228;zision ins lange obere Eck. Unfassbar, dass die T&#252;rken innerhalb von 15 Minuten von einem 0:2 auf ein 3:2 gekommen sind. Dieser Mannschaft ist alles Positive zuzutrauen.</p>
<p class="MsoNormal">Wer der Meinung war, dass die Partie nun gegessen sei, lag falsch. Einen H&#246;hepunkt gab es noch, wenn auch nicht ein so Tolles wie die Treffer in der Viertelstunde zuvor. Es war ein „stinknormaler“ tschechischer Angriff, nicht unbedingt von gro&#223;er Gef&#228;hrlichkeit. Bem&#252;hungen eben, um ihre Blamage doch noch wettzumachen und das Spiel zu den Elfmetern zu tragen. Es war die zweite Minute der Nachspielzeit, zwei waren danach noch zu spielen. Die Fans bekamen einen Volkan-Klassiker zu sehen – leider. Nachdem der Ball sich von der Gefahrenzone etwas entfernt hatte, sprach Jan Koller dem t&#252;rkischen Torh&#252;ter f&#252;r uns unverst&#228;ndliche Worte zu. In diesem Moment drehte sich Volkan um, lief auf ihn zu und wurde ein wenig handgreiflich, indem er Koller einen leichten Schubser verpasste. Der 2,06 Meter gro&#223;e Koller lag komischerweise sofort auf dem Boden, sein Gesicht in den H&#228;nden vergraben. Seit wann haben sie Schmerzen im Gesicht, Herr Koller, wenn man ihnen an die Brust fasst?</p>
<p class="MsoNormal">Jedenfalls bekam Volkan die rote Karte gezeigt, eigentlich auch zu Recht. Da Terim bereits drei Mal ausgewechselt hatte, konnte kein neuer Torh&#252;ter den Rasen betreten, was dazu gef&#252;hrt hat, dass Tuncay diesen Posten &#252;bernahm. Das Spiel wurde aber ohne weitere tschechische Angriffe beendet, sodass Tuncay keine Parade leisten musste. Ein Gl&#252;ck f&#252;r die T&#252;rken, da es im Falle eines Elfmeterschie&#223;ens ohne einen „richtigen“ Torwart zu enormen Problemen gef&#252;hrt h&#228;tte.</p>
<p class="MsoNormal">Der Gegner im Viertelfinale lautet Deutschland- und England-Bezwinger Kroatien. H&#246;rt sich schwer an, ist es aber im Gegensatz zu einem Spiel wie gestern keinesfalls. Der Nachteil liegt darin, dass vier von vier nominierten Innenverteidigern nun eine Verletzung haben (G&#246;khan Zan und Emre Asik verletzt im Spiel gegen die Schweiz, Emre G&#252;ng&#246;r verletzt im Spiel gegen Tschechien und Servet Cetin verletzt aus dem 34. Spieltag der Turkcell S&#252;per Lig). Zwei von ihnen werden zwar spielen m&#252;ssen, dass sie aber leistungsschw&#228;cher sind, steht nicht zur Diskussion. Dar&#252;ber hinaus fehlt Mehmet Aurelio, der aufgrund seiner zweiten gelben Karte ein Spiel aussetzen muss. Der Ausfall Volkans wiegt nicht allzu schwer, da R&#252;st&#252; Recber mit Sicherheit keine schlechte Alternative darstellt.</p>
<p class="MsoNormal">Die T&#252;rken k&#246;nnen also vier Tage lang diesen Erfolg feiern. Wenn es dann am Freitag gegen Kroatien geht, wird gebeten, dass man zun&#228;chst einmal ein Tor kassiert und es dann beginnt zu regnen. Mit diesen Bedingungen d&#252;rfte nichts schief laufen.</p>

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		<title>Spanien mit viel Ach und Krach im Viertelfinale</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 16:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burak Altas</dc:creator>
		
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Luis Aragones Spanier haben sich auch im zweiten Spiel der Gruppe D gegen die Schweden gut geschlagen und sind dank einem sp&#228;ten Treffer David Villas nun in die n&#228;chste Runde eingezogen. Somit ist Villa mit vier Treffern in zwei Spielen der momentan beste Torsch&#252;tze dieser Europameisterschaft und hat seinen Wert zweifellos um viele Millionen erh&#246;ht. [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Luis Aragones Spanier haben sich auch im zweiten Spiel der Gruppe D gegen die Schweden gut geschlagen und sind dank einem sp&#228;ten Treffer David Villas nun in die n&#228;chste Runde eingezogen. Somit ist Villa mit vier Treffern in zwei Spielen der momentan beste Torsch&#252;tze dieser Europameisterschaft und hat seinen Wert zweifellos um viele Millionen erh&#246;ht. Die Schweden m&#252;ssen nun auf drei Punkte im letzten Spiel gegen Russland hoffen, die ebenfalls bei einem Sieg sich den zweiten Platz gesichert h&#228;tten. Die „Oldtimer“ Otto Rehhagels haben keine Aussichten mehr auf Erfolg.</p>
<p class="MsoNormal">Die Spanier kn&#252;pften mit ihrer Leistung in den ersten 15 Minuten der Partie an ihr Spiel gegen Russland an. Sie lie&#223;en den Ball gut laufen, konnten sich in den gegnerischen Strafraum gut hineink&#228;mpfen, was ihnen letztendlich auch den Erfolg brachte. Fernando Torres alias „El Nino“ konnte den gegnerischen Torh&#252;ter mit Leichtigkeit &#252;berwinden und sorgte somit f&#252;r die fr&#252;he F&#252;hrung der Iberer.</p>
<p class="MsoNormal">Nach der F&#252;hrung war leichte schwedische Dominanz zu sp&#252;ren, die nat&#252;rlich von dem teuersten Spieler der Welt eiskalt ausgenutzt worden ist. Als der Minutenanzeiger die 34. Minute verk&#252;ndete, schoss Zlatan Ibrahimovic den Ausgleich f&#252;r seine Nation. F&#252;r die n&#228;chsten 58 Minuten war es das dann f&#252;r die Schweden. Sie stellten sich Allemann in die Abwehr, lie&#223;en die Spanier auf sich zukommen. Das reinste Geduldsspiel f&#252;r die Spanier, ein Bangen um einen Punkt f&#252;r die Schweden und ein Alptraum f&#252;r die Zuschauer.</p>
<p class="MsoNormal">Auch im zweiten Durchgang wollte es den Spaniern nicht gelingen, die harte schwedische Defensive zu knacken. Jeder Angriff wurde zur&#252;ckgewiesen. Vor allem Mellberg stand hinten sehr gut und machte zusammen mit seinen Kollegen alle Laufwege dicht. Weder Torres, noch Villa oder die anderen Profis in Rot, die weit von ihrer Leistung aus der ersten Partie entfernt waren, waren in der Lage, sich auch nur in die N&#228;he des Eckigen zu begeben. Ausgerechnet war es dann in der 92. Minute Olof Mellberg, der sich einen tragischen Fehler in der Abwehr erlaubte, sodass David Villa unmittelbar vor Isaaksson stand: Der F&#252;hrungstreffer.</p>
<p class="MsoNormal">Im Grunde genommen war dieser Sieg mehr als nur verdient. Den Schweden war deutlich anzusehen, dass sie mit dem Unentschieden schon l&#228;ngst zufrieden waren – deshalb machten sie die Partie auch so „h&#228;sslich“, wurden aber im Endeffekt doch noch bestraft. Die Fu&#223;ballliebhaber k&#246;nnen sich also freuen, dass so Nationen wie Griechenland oder eben die Schweden das Turnier bereits in der Vorrunde verlassen werden bzw. bereits verlassen haben. Fu&#223;ball muss eben auch etwas f&#252;rs Auge zu bieten haben.</p>

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		<title>Holland schie&#223;t sich ins Viertelfinale – und zum Top-Favoriten</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 14:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burak Altas</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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Es war eine leidenschaftliche Partie, die beiden Teams alles abverlangte. Sowohl Frankreich, als auch die Niederlande zeigten eine respektable Leistung und boten dem Fu&#223;ballfan alles, was er sehen wollte. Schade blo&#223;, dass es im Fu&#223;ball nur einen Sieger geben kann, denn wie in der ersten Partie siegten die Holl&#228;nder erneut – vielleicht etwas zu hoch [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Es war eine leidenschaftliche Partie, die beiden Teams alles abverlangte. Sowohl Frankreich, als auch die Niederlande zeigten eine respektable Leistung und boten dem Fu&#223;ballfan alles, was er sehen wollte. Schade blo&#223;, dass es im Fu&#223;ball nur einen Sieger geben kann, denn wie in der ersten Partie siegten die Holl&#228;nder erneut – vielleicht etwas zu hoch -<span> </span>mit drei Toren Vorsprung und &#252;berraschten damit ein weiteres Mal die Expertenwelt. Nach dem 3:0 &#252;ber Weltmeister Italien bedeutete das 4:1 gestern Abend gegen Vizeweltmeister Frankreich den Einzug in die n&#228;chste Runde.</p>
<p class="MsoNormal">Die Holl&#228;nder gingen mit der gleichen Aufstellung wie gegen Italien ins Spiel und begannen furios. Bereits in den ersten Minuten war zu sehen, dass beide Teams sich nichts schenkten und gerade Frankreich sich im Klaren dar&#252;ber war, was auf dem Spiel stand. Neun Minuten waren gespielt, da k&#246;pfte Kuyt eine Ecke von Rafael van der Vaart ins Netz. Sein erster Turniertreffer war das erste Gegentor f&#252;r die Franzosen nach unglaublichen 469 L&#228;nderspiel-Minuten und das trotz der wegen ihres Alters hart kritisierten franz&#246;sischen Abwehr. Das Tempo wurde im Folgenden angezogen und Frankreich wusste um die Wichtigkeit eines schnellen Treffers. Trotz vieler Chancen, vor allem auf blau-wei&#223;er Seite, schaffte es keine Mannschaft, die Kugel im Tor unterzubringen. Neben Torh&#252;ter van der Saar war es vor allem der starke Andre Ooijer, der dazu beitrug. Es bleibt zu sagen, dass der bei Barcelona st&#252;rmende Henry in der ersten Halbzeit v&#246;llig untergetaucht war und keine vern&#252;nftige Aktion zu Stande brachte, woran sich im zweiten Durchgang bis auf eine Ausnahme nichts &#228;ndern sollte.</p>
<p class="MsoNormal">Die zweiten 45 Minuten begannen so, wie die ersten endeten. Das Spiel hatte nichts von seiner Attraktivit&#228;t verloren und so kam es in Minute Nummer 48 zum ersten Paukenschlag. Nach einem Schuss von Henry hatte Ooijer keine Reaktionszeit mehr, um den Arm aus der Schussbahn zu bewegen und verhinderte so den Ausgleich. Zwar kann man ihm in dieser Szene keine Schuld anh&#228;ngen, allerdings stellt sich die Frage, was der Arm so weit weg vom K&#246;rper zu suchen hatte. Trotz heftiger Proteste der franz&#246;sischen Spieler und dem tobenden Raymond Domenech entschied Schiedsrichter Herbert Fandel, wie ich meine vertretbar, auf weiterspielen und ahnte wohl schon zu diesem Zeitpunkt, was nach der Partie auf ihn zukommen w&#252;rde.</p>
<p class="MsoNormal">Die &#252;beraus ansehnliche Partie gewann weiter an Fahrt, womit die Franzosen dem 1:1 sichtlich n&#228;her kamen. Thierry Henry war es dann wenige Minute sp&#228;ter, der frei auf Torwart Van der Saar zust&#252;rmte und die Chance, welche er noch vor Monaten mit verbundenen Augen genutzt h&#228;tte, auf unfassbare Art und Weise vergab. Trotz einer dr&#252;ckenden &#220;berlegenheit der „Équipe Tricolore“ schossen die Oranjes wenig sp&#228;ter nach &#252;berragender Vorarbeit von van Nistelrooy und einem perfekten Konter ihr zweites Tor und erh&#246;hten auf 2:0 (59.).</p>
<p class="MsoNormal">Als alle erwarteten, dass Frankreich die K&#246;pfe h&#228;ngen lassen w&#252;rde, vollendete ein schwacher Henry ein Zuspiel in der 71. Minute zum 2:1. W&#228;hrend allerdings das ganze Stadion noch &#252;ber das Tor diskutierte und einige Franzosen begannen, die Marseillaise einzustimmen, h&#228;mmerte Arjen Robben den Ball aus unm&#246;glichem Winkel &#252;ber Torwart Coupè ins Tor (72.) und sorgte f&#252;r eine Vorentscheidung. Den Schlusspunkt einer interessanten und temporeichen Partie setzte ein abermals grandios aufspielender Wesley Sneijder von Real Madrid, der den Ball aus 22 Metern unhaltbar im Kasten versenkte.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Mit dieser Leistung best&#228;tigten die Holl&#228;nder erneut ihre Titelambitionen und gehen als Favoriten auf die Jagd nach dem zweiten EM-Titel nach 1988. Ein vorbildlicher Teamgeist und die Tatsache des vorzeitigen Sicherns von Platz eins in der Hammergruppe C sind Beweis genug daf&#252;r, dass Bondscoach van Basten, der vor dem Turnier als umstritten galt, zusammen mit seiner Mannschaft f&#252;r ein Oranges Sommerm&#228;rchen sorgen k&#246;nnte. In ihrem letzten Gruppenspiel gegen die vermeintlichen Underdogs aus Rum&#228;nien haben sie obendrein das Schicksal aller &#252;brig gebliebener Mannschaften in Gruppe C<span> </span>in der Hand. Im Gegensatz zu dieser beruhigenden Ausgangssituation m&#252;ssen die Franzosen am kommenden Dienstag ins Remake des WM-Finales gegen Italien, bei dem beide Mannschaften trotz eines Sieges aufgrund der schlechteren Punktesituation gegen&#252;ber Rum&#228;nien noch lange nicht weiter w&#228;ren. Gleichzeitig w&#252;rde den Rum&#228;nen ein Unentschieden in dieser Partie reichen, wenn sie mit nur zwei Toren Unterschied oder weniger verlieren. Diese au&#223;erordentlich spannende Ausgangslage verspricht wie schon in den Gruppen A und B einen spektakul&#228;ren vierten Spieltag, nach dem mindestens ein Favorit die Heimreise antreten muss.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Autor: Habibi</strong></p>

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		<title>Rum&#228;nien machts allen schwer: 1:1 gegen Italien</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 14:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burak Altas</dc:creator>
		
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Rum&#228;nien &#252;berlebt auch die zweite Partie in der Todesgruppe. Beim Aufeinandertreffen mit dem amtierenden Weltmeister stellte das Team um Adrian Mutu Jedem klar, dass diejenigen, die diese Gruppe &#252;berstehen m&#246;chten, erst einmal an ihnen vorbeimarschieren m&#252;ssen. Nach dem torlosen Unentschieden vier Tage zuvor gegen Vizeweltmeister Frankreich verpassten sie nun gegen Italien die drei Punkte nur [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Rum&#228;nien &#252;berlebt auch die zweite Partie in der Todesgruppe. Beim Aufeinandertreffen mit dem amtierenden Weltmeister stellte das Team um Adrian Mutu Jedem klar, dass diejenigen, die diese Gruppe &#252;berstehen m&#246;chten, erst einmal an ihnen vorbeimarschieren m&#252;ssen. Nach dem torlosen Unentschieden vier Tage zuvor gegen Vizeweltmeister Frankreich verpassten sie nun gegen Italien die drei Punkte nur sehr knapp und m&#252;ssen nun auf einen Sieg gegen den Topfavoriten Niederlande pochen. Das interessante f&#252;r Italien: Sie m&#252;ssen ein Endspiel gegen die Franzosen bestreiten, in dem es um Alles oder Nichts geht. Die beste Gelegenheit f&#252;r die franz&#246;sische Rache.</p>
<p class="MsoNormal">Verdient war dieses Unentschieden nicht wirklich. Den Italienern sah man an, dass sie die Pleite gegen die Niederlande schon l&#228;ngst vergessen hatten und die Entschlossenheit gewonnen haben, ihren Zielen sicher nachzugehen. Vom An- bis zum Abpfiff waren sie die dominierende Mannschaft und stets die, die dem Treffer n&#228;her stand. Doch die Rum&#228;nen hatten Fortuna auf ihrer Seite: Zu einer Phase, bei der die „Squadra Azzurra“ ihrem Gegner kein Spielraum lie&#223; und den rum&#228;nischen Torh&#252;ter so sehr bedr&#228;ngte, dass er wohl seine hitzigste Partie seiner gesamten Karriere bestritt, unterlief Abwehrass Gianluca Zambrotta ein peinlicher Fehler, den Mutu zu verwandeln wusste. Nicht einmal eine Minute sp&#228;ter kam der Ausgleich durch Panucci (56. Minute). Alles war wieder auf den Ausgangspunkt zur&#252;ckgesetzt.</p>
<p class="MsoNormal">Und wieder waren die Italiener im Angriff. Von links, von rechts, von der Mitte – der Weltmeister brachte ihren Gegner in Bedr&#228;ngnis. Spieler des Tages war wieder einmal wie so oft in diesem Turnier ein Torh&#252;ter. Bogdan Lobont gl&#228;nzte mit seinen Paraden auf. Toni war verzweifelt: Wie sollte er diesen Mann &#252;berwinden?</p>
<p class="MsoNormal">Als Rum&#228;nien dann in der 82. Minute einen Angriff startete, den Ball zum kurzen Eck reinflankte, der Rum&#228;ne aber zu Boden fiel, zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Mutu sollte es anrichten, er sollte die Italiener aus dem Turnier kicken. Ihm gegen&#252;ber stand jedoch Gianluigi Buffon, der weltbeste Torh&#252;ter. Mutus Schuss kam sehr unplatziert, einfach in die Tormitte reingeschossen. Buffon parierte mit einem exzellenten Reflex zun&#228;chst mit seiner Hand, dann mit seinem Fu&#223;, und die Chance war vergeben. Es herrscht doch noch etwas Gerechtigkeit in dieser Sportart.</p>

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		<title>&#214;sterreich erreicht das vorzeitige Finale in Wien</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 14:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burak Altas</dc:creator>
		
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Nach einer &#252;berzeugenden und wie im Spiel zuvor k&#228;mpferischen Leistung haben die &#214;sterreicher, wenn auch mit viel Gl&#252;ck, die Chance auf das Viertelfinale gewahrt. Wie von vielen Fu&#223;ballfreunden bef&#252;rchtet, kommt es nun am 16. Juni zur alles entscheidenden Partie Deutschland gegen &#214;sterreich. Nicht nur rein faktisch spielt diese Begegnung eine wichtige Rolle, denn jeder Kenner [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Nach einer &#252;berzeugenden und wie im Spiel zuvor k&#228;mpferischen Leistung haben die &#214;sterreicher, wenn auch mit viel Gl&#252;ck, die Chance auf das Viertelfinale gewahrt. Wie von vielen Fu&#223;ballfreunden bef&#252;rchtet, kommt es nun am 16. Juni zur alles entscheidenden Partie Deutschland gegen &#214;sterreich. Nicht nur rein faktisch spielt diese Begegnung eine wichtige Rolle, denn jeder Kenner dieses Sportes kann sich nur zu gut an die Bilder der WM 1978 erinnern, als die ausgeschiedenen &#214;sterreicher den amtierenden Weltmeister um Kapit&#228;n Berti Vogts mit einem 3:2 im letzten Vorrundenspiel aus dem Turnier warfen.</p>
<p class="MsoNormal">Als kleine Fu&#223;ballnation abgeschrieben haben die &#214;sis nach der Begegnung gestern Abend nun dennoch die Chance, das Wunder aus der Vergangenheit zu wiederholen und den Deutschen die Tour zu vermiesen. Trotz einer chancenreichen ersten Halbzeit waren die rot-wei&#223;en nicht in der Lage, den polnischen Torwart Artur Boruc zu bezwingen. In Minute 31 dann schien es nurnoch eine Frage der Zeit, wann das Tor fallen w&#252;rde und es passierte schlie&#223;lich, allerdings auf der „falschen“ Seite. Entgegen des Spielgeschehens trafen die Polen wie aus dem nichts: Nach einer Flanke versucht Saganowski aus spitzem Winkel zu vollenden, jedoch erreicht der Ball als Abpraller die F&#252;&#223;e von Guerreiro. Dieser hat keine Probleme mehr und versenkt den Ball aus vier Metern unter dem Jubel der 10.000 polnischen Fans, w&#228;hrend die heimischen wie gel&#228;hmt wirken. Hinzu kommt, dass das Tor aus einer klaren Abseitsposition erzielt wurde und der Linienrichter, statt der Abseitslinie zu folgen, an der Eckfahne stehen geblieben war und so das Unheil verursachte. Eine ganz schwache Leistung! Infolge dieses Tores schafften die &#214;sterreicher keinen nennenswerten Angriff mehr und nachdem auch Krzynowek mit einigen Weitsch&#252;ssen bewiesen hatte, dass seine Zielgenauigkeit einiges zu w&#252;nschen &#252;brig l&#228;sst, gingen beide Teams in die Kabinen.</p>
<p class="MsoNormal">Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste aufgeh&#246;rt hatte. Kleine Torchancen auf beiden Seiten, aber die Partie lebte haupts&#228;chlich von der Spannung und dessen, was auf dem Spiel stand. Der Gipfel der Ungerechtigkeit war erreicht, als Schiedsrichter Howard Webb den Hausherren einen Elfmeter vorenthielt und somit auch den Zorn der Fans auf sich lenkte. Als in der 92. Minute die ersten bereits das Stadion verlie&#223;en, passierte, was schon l&#228;ngst h&#228;tte passieren m&#252;ssen. Nach einem eher harmlosen klammern Lewandowskis f&#228;llt Pr&#246;dl zu Boden und holt einen Elfmeter f&#252;r seine Mannschaft raus. Auch hier sah Webb alles andere als gut aus, jedoch kann man insgesamt von ausgleichender Gerechtigkeit sprechen. Den f&#228;lligen Elfmeter verwandelte Ivica Vastic souver&#228;n und l&#228;sst das Land noch weitere vier Tage auf ein Wunder hoffen.</p>
<p class="MsoNormal">Am kommenden Montag nun kommt es in Wien zum gro&#223;en Showdown, bei dem die &#214;sterreicher vom Papier her die schlechteren Chancen haben, aber auf den R&#252;ckhalt der gesamten Nation hoffen d&#252;rfen. Neben Bastian Schweinsteiger bei den Deutschen muss &#214;sterreich unter anderem auf den gelb-gesperrten Pr&#246;dl verzichten. Eines bleibt festzuhalten: Es wird sicher kein m&#252;der Kick wie beim Skandalspiel 1982, nein, ganz im Gegenteil. Die Fans d&#252;rfen nun auf eine offensiv gef&#252;hrte Partie hoffen, das die &#214;sis unbedingt gewinnen m&#252;ssen, um weiter zu kommen und das scheint nicht unm&#246;glich. Mit den bisherigen Leistungen m&#252;ssen sie sich keineswegs verstecken und wie hei&#223;t es so sch&#246;n? Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Autor: Habibi</strong></p>

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		<title>Deutschland wird auf den Boden der Realit&#228;t gezerrt</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 14:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burak Altas</dc:creator>
		
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Noch ein Favorit entt&#228;uscht seine Fans: Deutschland, f&#252;r viele Experten eine der gr&#246;&#223;ten Fu&#223;ballnationen und mit Portugal und Frankreich zusammen der gr&#246;&#223;te Anw&#228;rter auf den EM-Titel, legte gegen England-Bezwinger Kroatien eine grottenschlechte Leistung an den Tag und lies das Lande in Momenten der Trauer versinken. Die Zuschauer durften mit Ballacks Fehlp&#228;ssen, Kloses Abwesendheit oder Gomez [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal">Noch ein Favorit entt&#228;uscht seine Fans: Deutschland, f&#252;r viele Experten eine der gr&#246;&#223;ten Fu&#223;ballnationen und mit Portugal und Frankreich zusammen der gr&#246;&#223;te Anw&#228;rter auf den EM-Titel, legte gegen England-Bezwinger Kroatien eine grottenschlechte Leistung an den Tag und lies das Lande in Momenten der Trauer versinken. Die Zuschauer durften mit Ballacks Fehlp&#228;ssen, Kloses Abwesendheit oder Gomez Planlosigkeit ein f&#252;r die Deutschen grauenhaftes Spiel mit ansehen. Das gesamte Team war derma&#223;en entt&#228;uschend, dass viele diese Trag&#246;die nicht l&#228;nger ertragen konnten und ab einem bestimmten Zeitpunkt wegschalteten. Dagegen hinterlie&#223;en die Kroaten einen sehr starken Eindruck und verfestigten ihre Stellung als Geheimfavoriten. Dass der gestrige Sieg gegen die „Panzer“ verdient war, ist wohl unumstritten.</p>
<p class="MsoNormal">Die Partie begann mit gegenseitigem „abtasten“, die Teams legten sozusagen in der Anfangsphase nicht viel Wert auf die Offensive, sondern versuchten vielmehr sich in dem Spiel zu orientieren und den Gegner zu knacken. Ein sicherer, passreicher Anfang, dem man ansehen konnte, dass es eine Wende gut ertragen k&#246;nnte. Dies geschah dann jedoch nur einseitig: Die Kroaten machten immer mehr Druck, gingen auf den Gegner zu, lie&#223;en ihn nicht spielen, wurden in ihren Kombinationsversuchen immer erfolgreicher und dr&#228;ngten die Deutschen dann letztendlich auch zu ihrem ersten Fehler: In der 23. Minute konnte Darijo Srna nach einer in aller Ruhe ausgef&#252;hrten Flanke von Pranjic den Ball an Lehmann vorbeischie&#223;en. Die Deutsche Abwehr von A bis Z orientierungslos. Jansen viel zu sp&#228;t am Mann, der Treffer die Bestrafung daf&#252;r.</p>
<p class="MsoNormal">Auch nach dem Tor gaben sich die Kroaten mit ihrer F&#252;hrung nicht zufrieden, wogegen sich die Deutschen immer noch nicht einkriegen konnten. Die gesamte erste H&#228;lfte lang waren Gefahren am deutschen Strafraum zu sp&#252;ren, konnten aber nicht verwertet werden. Halbzeitstand: 1:0.</p>
<p class="MsoNormal">Im zweiten Durchgang sah man dann der Elf Joachim L&#246;ws deutlich an, dass sie den Willen hatte, an diesem Ergebnis noch etwas zu &#228;ndern. Es waren Bem&#252;hungen in Richtung Pletikosa und sein Gestell zu erkennen, die aber kein System beinhalteten und deshalb auch nicht zum Erfolg f&#252;hrten. Ivica Olic traf dann nach einem Fehler Lehmanns zum 2:0 und lie&#223; Zweifel an L&#246;ws Vertrauen in Lehmann aufkommen: W&#228;ren Renè Adler oder Enke nicht doch die bessere Wahl gewesen?</p>
<p class="MsoNormal">Am deutschen Fu&#223;ball muss ich loben, dass die Spieler stets &#252;ber die Dauer einer Partie bewusst sind. Selbst nach solch einem R&#252;ckstand und einer nicht gerade befriedigenden Leistung haben sie im Sinn, die Partie doch noch zu drehen. So gesehen kommt Podolskis Anschlusstreffer in der 78. Minute nicht sonderlich &#252;berraschend. Dass es dann zum Ausgleich nicht mehr gereicht hat, lag wohl an den fehlenden Nerven: In der 91. Spielminute bekam Bastian Schweinsteiger nach einem unn&#246;tigen Schubser im ballosen Raum den roten Karton zu sehen und musste fr&#252;hzeitig in die Kabine.</p>
<p class="MsoNormal">Mit diesem Sieg hat sich Kroatien einen m&#228;chtigen Vorteil im Kampf um den ersten Tabellenplatz erk&#228;mpft und gilt nun auch so gut wie 100% sicher als Viertelfinalist. Dagegen m&#252;ssen die Deutschen im letzten Gruppenspiel gegen &#214;sterreich zittern, die ebenfalls noch Chancen auf den Einzug in die n&#228;chste Runde haben. Einen Vorteil haben aber nun Ballack und Co. im Gegensatz zur letzten Partie: Sie wissen, dass ihnen die &#220;berheblichkeit wichtige Punkte stehlen kann.</p>

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