27. April 2008

Fenerbahce chancenlos – Galatasaray dominant

Und das größte Derby des Fußballs hat einen klaren Sieger, wenn auch nicht vom Ergebnis her. Galatasaray SK bestritt ein äußerst erfolgreiches Spiel vor den eigenen Fans, während die Erzrivalen von der asiatischen Seite der Stadt bei ihren Anhängern für Enttäuschung sorgten. Die Begegnung endete nach einem glücklichen Treffer Nondas mit einem 1:0 für die Gastgeber. Somit führen die „Löwen“ die Ligatabelle nun mit drei Punkten Vorsprung an und können somit stark auf die Meisterschaft hoffen. Dagegen scheint das Schicksal des Erzrivalen erneut in Unterlegenheit zu enden. Kompletten Beitrag lesen …

24. April 2008

Sükür möchte Ausschreitungen vorbeugen

Der erfolgreichste und zugleich umstrittenste Profi der Türkei, „König“ Hakan Sükür, sorgte mit seinen von vorn bis hinten berechtigten Aussagen wieder einmal für Aufregung in den türkischen Medien, die es als Skandal betrachten, wenn sie bei Interviews eines Fußballers auch nur einen Hauch des Islam spüren. Mit dem Anlass der Geburtswoche des Propheten Muhammed (s.a.v.) befindet sich die islamische Welt momentan in einer äußerst wichtigen Phase. Aufgrund des Aufeinandertreffens des Topspiels am Sonntag Galatasaray SK – Fenerbahce SK und dieser heiligen Tage forderte Hakan Sükür bei, seinen Aussagen in der türkischen Tageszeitung „Zaman“, dass sich die Fans allein wegen der Geburtswoche des Propheten respektvoller in den Stadien verhalten sollten. Kompletten Beitrag lesen …

05. February 2008

Ein torloser Abend mit klarem Sieger

Beim Istanbuler Derby am vergangenen Sonntagabend begegneten sich zwei Erzrivalen im Viertelfinale des Fortis Türkiye Kupasi. Galatasaray Istanbul war zu Gast im Sükrü Saracoglu Stadion, wo sie sich seit sage und schreibe neun Jahren nicht einen einzigen Punkt holen konnten. Neben dieser psychologischen Belastung für die Spieler und auch für die Anhänger des Traditionsclubs bereiteten sowohl die Verletzungen zahlreicher Stammspieler wie Cassio Lincoln, Tobias Linderoth, Shabani Nonda und Okan Buruk, als auch die Abwesendheit von afrikanischen Profis wie Rigobert Song und Ahmed Barusso große Sorgen. Den „Löwen“ mangelte es vor allem im Mittelfeld an Personal. Ayhan Akman war zwar wieder gesund, doch nach seiner mehr als viermonatigen Verletzungsphase noch lange nicht fit genug für solch eine Begegnung. So musste das Team in gelb-rot mit elf türkischen Spielern auf den Platz, deren Durchschnittsalter unter 26 war. Zog man all diese Aspekte in Anbetracht, so war es für viele von Anfang an klar: Fenerbahce würde Galatasaray vor den Augen der eigenen Fans regelrecht vorführen. Wie war es möglich, dass diese Absicht nicht verwirklicht werden konnte und Galatasaray – wenn auch nicht auf Papier – als Sieger aus dieser Partie hervorkam? Kompletten Beitrag lesen …