Ein torloser Abend mit klarem Sieger
Beim Istanbuler Derby am vergangenen Sonntagabend begegneten sich zwei Erzrivalen im Viertelfinale des Fortis Türkiye Kupasi. Galatasaray Istanbul war zu Gast im Sükrü Saracoglu Stadion, wo sie sich seit sage und schreibe neun Jahren nicht einen einzigen Punkt holen konnten. Neben dieser psychologischen Belastung für die Spieler und auch für die Anhänger des Traditionsclubs bereiteten sowohl die Verletzungen zahlreicher Stammspieler wie Cassio Lincoln, Tobias Linderoth, Shabani Nonda und Okan Buruk, als auch die Abwesendheit von afrikanischen Profis wie Rigobert Song und Ahmed Barusso große Sorgen. Den „Löwen“ mangelte es vor allem im Mittelfeld an Personal. Ayhan Akman war zwar wieder gesund, doch nach seiner mehr als viermonatigen Verletzungsphase noch lange nicht fit genug für solch eine Begegnung. So musste das Team in gelb-rot mit elf türkischen Spielern auf den Platz, deren Durchschnittsalter unter 26 war. Zog man all diese Aspekte in Anbetracht, so war es für viele von Anfang an klar: Fenerbahce würde Galatasaray vor den Augen der eigenen Fans regelrecht vorführen. Wie war es möglich, dass diese Absicht nicht verwirklicht werden konnte und Galatasaray – wenn auch nicht auf Papier – als Sieger aus dieser Partie hervorkam? Kompletten Beitrag lesen …
