21. June 2008

Türken beben ganz Europa

Sie sind die Sensation des Turniers, die größte Überraschung, für die Gegner ein Alptraum und die reinste Enttäuschung. Von der Türkei ist die Rede. Von der Nation, die drei von vier Partien mit einer fulminanten Aufholjagd noch für sich zu entscheiden wusste. Die Mannschaft, die in all den Spielen lediglich neun Minuten in Führung war, nun aber dennoch im Halbfinale steht. Zweieinhalb minütige Führung gegen die Schweiz, Sechseinhalb Minuten die Nase vorne gehabt gegen die Tschechen. Gestern, gegen die Kroaten im Viertelfinale der UEFA Euro 2008, waren es nur einige wenige Sekunden. Eine Mannschaft, die selbst den Riesen Europas Angst bereitet. Niemand kann sie einschätzen, jeder ist dazu verpflichtet, sie zu respektieren, denn bei dem kleinsten Fehler stehen schon ganz andere Zahlen auf dem Scoreboard. Das ist die Türkei, das ist türkischer Kampfgeist. Kompletten Beitrag lesen …

13. June 2008

Deutschland wird auf den Boden der Realität gezerrt

Noch ein Favorit enttäuscht seine Fans: Deutschland, für viele Experten eine der größten Fußballnationen und mit Portugal und Frankreich zusammen der größte Anwärter auf den EM-Titel, legte gegen England-Bezwinger Kroatien eine grottenschlechte Leistung an den Tag und lies das Lande in Momenten der Trauer versinken. Die Zuschauer durften mit Ballacks Fehlpässen, Kloses Abwesendheit oder Gomez Planlosigkeit ein für die Deutschen grauenhaftes Spiel mit ansehen. Das gesamte Team war dermaßen enttäuschend, dass viele diese Tragödie nicht länger ertragen konnten und ab einem bestimmten Zeitpunkt wegschalteten. Dagegen hinterließen die Kroaten einen sehr starken Eindruck und verfestigten ihre Stellung als Geheimfavoriten. Dass der gestrige Sieg gegen die „Panzer“ verdient war, ist wohl unumstritten. Kompletten Beitrag lesen …

09. June 2008

Zitterpartie mit viel Glück für Kroatien - Österreich zieht dabei den Kürzeren

Zu Beginn versprach das Spiel noch Spannung zu, denn schon in der vierten Minute verwandelte der kroatische Nationalspieler Luka Modric einen Strafstoß zum Tor und verhalf somit seiner Nation auch zur Führung. Nach einem solch starken Auftakt der Kroaten würde jeder normale Fußballfan von hart attackierenden österreichischen Fußballspielern ausgehen, was dem aber nicht so war - zumindest in der ersten Halbzeit. Denn da waren die Kroaten diejenigen, die die Partie bestimmten. Denn die meiste Zeit der Begegnung ging mit sinnlosen Pässen verloren, die im Sturm keinen Anspielpartner fanden: Das war das Spiel der Kroaten. Der einzige, der sich bei ihnen wirklich hervorhob, war Ivica Olic, welcher pausenlos engagiert am Spiel und am Aufbau der Angriffe beteiligt war, jedoch fehlte es an Laufbereitschaft bei seinen Mannschaftskameraden, was das Spiel unglaublich langweilig machte. Es schien fast so als läge den Kroaten nichts an einem deutlichen Sieg, denn wirklich angegriffen haben sie nie mit voller Leidenschaft. Dafür stand die Abwehr der Kroaten souverän, fast fehlerfrei, jedoch wurde diese auch nahezu gar nicht benötigt, da die Österreicher keine nennenswerten Akzente in der Offensive setzen konnten und somit ihrem Gegner kaum gefährlich wurden. Kompletten Beitrag lesen …